Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Bereichsnavigation

Hauptinhalt

Herzlich Willkommen auf der Startseite zum weiterbildenden Studium für Seniorinnen und Senioren

Demografische Prognosen verweisen darauf, dass wir in einer alternden Gesellschaft leben. Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zukunftsaufgaben werden deshalb von einer im Durchschnitt "älteren" Bevölkerung erbracht werden müssen. Diese Situation als Chance für die gesellschaftliche Entwicklung zu begreifen bedeutet, die Potentiale älter werdender und älterer Menschen, ihre Kompetenzen und ihr Erfahrungswissen in Zukunft verstärkt zu nutzen. Da Wissen, so die einhellige Meinung, der wichtigste Produktivfaktor unserer Gesellschaft ist, muss es lebenslang erworben werden (können). Darüber hinaus ist lebenslanges Lernen eine wesentliche Voraussetzung für individuelles Wohlbefinden und für die gesellschaftliche Partizipation im Alter. Für die Zukunft kann also davon ausgegangen werden, dass immer mehr älter werdende und ältere Menschen den Wunsch nach Weiterbildung - z.B. für ein Bürgerschaftliches Engagement - realisieren möchten. Voraussetzung dafür ist aber, dass von gesellschaftlicher Seite Angebotsstrukturen für ein qualifizierendes, lebenslanges Lernen bzw. Bildungsmöglichkeiten für alle Altersgruppen geschaffen werden. An dieser Stelle setzt das Weiterbildende Studium für Seniorinnen und Senioren an.

Die TU Dortmund hat mit ihrem Modell eines für nachberufliche Tätigkeiten qualifizierenden Studienangebotes für Seniorinnen und Senioren sehr früh die Zeichen der Zeit erkannt und hat sich den Herausforderungen des demografischen Wandels gestellt. Das Weiterbildene Studium für Seniorinnen und Senioren ist ein Angebot der wissenschaftlichen Weiterbildung für Erwachsene, die in der Zeit nach der Berufs- oder Familienphase eine bewusste Lebensplanung für das Alter beabsichtigen. Ältere erwerben hier zum einen Kompetenzen im Sinne einer "Entwicklungsbildung" für eine selbst bestimmte Gestaltung der Lebensphase Alter und zum anderen Wissen und Kompetenzen für ein gesellschaftliches Engagement.  Das Weiterbildende Studium für Seniorinnen und Senioren wurde 1980 unter der Leitung von Prof. Dr. Ludger Veelken als Modellversuch an der damaligen Universität Dortmund begonnen und nach fünfjähriger Erprobungsphase als Regelstudiengang etabliert. In den inzwischen 40 Jahren seines Bestehens wurde es von ca. 1.300 Seniorinnen und Senioren absolviert, von denen ca. 85% einer nachberuflichen ehrenamtlichen Tätigkeit in Institutionen, Verbänden, Selbsthilfegruppen oder in selbst initiierten Projekten im sozialen Bereich, in Kultur, Bildung, Sport und in der Freizeitarbeit nachgehen. Diese Entwicklung weiter zu fördern und auszubauen, ist Ziel des Weiterbildenden Studiums für Seniorinnen und Senioren.


f

Zum aktuellen Beratungsangebot des Service- und Beratungsteams geht es hier:

Zur Beratung - Service- und Beratungsteam



Veranstaltungsinfos

23.06.2022: Heute findet der Schnuppertag des Seniorenstudiums statt. Treffpunkt ist um 11.30Uhr beim Pförtner in der Emil-Figge-Straße 50 (Haupteingang).


Aktuelles

Das Seniorenstudium und die Fakultät Sozialwissenschaften trauern um Prof. Ludger Veelken

 

Überraschend verstarb Prof. Ludger Veelken, langjähriger Leiter des Seniorenstudiums der TU Dortmund, am 29.03.2022 im Alter von 84 Jahren.

Mit Ludger Veelken verlieren wir einen sehr geschätzten Kollegen, der auch nach seiner Emeritierung 2003 immer den Kontakt zum Seniorenstudium und vor allem zu den Seniorenstudierenden gehalten hat. So hat er auch im Ruhestand für diese Studierenden regelmäßig Seminare angeboten, die stets großes Interesse fanden und deren Inhalt viele begeistert hat. In schöner und lebhafter Erinnerung haben wir auch seinen Vortrag anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Seniorenstudiums im Jahre 2018, in dem er sich sehr engagiert und mit viel Humor für die Zukunft dieser Form der Weiterbildung eingesetzt hat.

Nach seiner Promotion 1976 und Habilitation 1981 erhielt Ludger Veelken 1988 die Lehrbefugnis für "Soziologische Gerontologie und Sozialpädagogische Geragogik". Er war der erste Leiter des Weiterbildenden Studiums für Seniorinnen und Senioren an der Universität Dortmund, das 1980 als Modellversuch der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung gegründet und 1985 als Regelstudiengang etabliert wurde. Seine Arbeit prägt den Aufbau und Inhalt des Seniorenstudiums bis heute und war beispielhaft für ähnliche Angebote an anderen Universitäten im In- und Ausland.

Ludger Veelkens wissenschaftliche Leidenschaft galt dem lebenslangen Lernen, dem Lernen im Alter, der Geragogik. Diese Erkenntnisse setzte er für das Seniorenstudium in Dortmund um, wo er nicht nur das gemeinsame Lernen von Jung und Alt etablierte, und so den intergenerationellen Austausch förderte.

Wir werden Ludger Veelken sehr vermissen - als Kollegen und als Mensch. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

Im Namen aller ehemaligen und derzeitigen Seniorenstudierenden sowie der Mitarbeiter*innen und Lehrbeauftragten des Seniorenstudiums

Prof. Dr. Monika Reichert
(Leitung)

Video: Prof. Dr. Veelken im Interview mit Prof. Dr. Wilkesmann: Link


Aktuelle Informationen der TU zum Thema Corona finden Sie unter folgendem Link: TU Dortmund Maßnahmen Corona

14.05.2020: Ab sofort gibt es ein neues Formular zur Bescheinigung der Teilnahme an einer Veranstaltung. Bitte senden Sie die digitale Datei dem Lehrenden ausgefüllt zur Unterschrift zu.

Die entsprechende Datei steht hier zum Download bereit.


Nebeninhalt

Studienführer: Studieren im Alter

Die Weiterbildungsplattform fernstudieren.de hat einen kostenfreien Ratgeber zum Theman "Studieren im Alter" herausgebracht. Dieser beschreibt unter anderem Motive, Voraussetzungen und wichtige Adresse für ein Seniorenstudium. Der Ratgeber lässt sich als

Gerontologie in Dortmund